DARUM gehören 2 Schwämme ins Waschmittelfach, nach diesem Trick machst du es IMMER so!

Der Trick mit den zwei Schwämmen

Schon mal zwei einfache Küchenschwämme in die Waschmittelschublade gesteckt? Klingt schräg, wirkt aber verblüffend gut. Mit diesem kleinen Hack bekommst du die fiesen Ablagerungen aus der Schublade deiner Waschmaschine ohne Schrubben weg – und zwar nur mit Schwämmen und etwas Essig.

Warum die Schublade so schnell schmutzig wird

In der Waschmittelschublade setzen sich mit der Zeit Waschmittelreste, Weichspüler, Kalk und Feuchtigkeit fest. Dadurch bilden sich schmierige Beläge, manchmal sogar ein muffiger Geruch. Wenn du das nicht regelmäßig entfernst, landet der Dreck am Ende wieder in deiner Wäsche. Also: ran an die Schublade, bevor’s richtig unappetitlich wird.

Das brauchst du

Du benötigst zwei saubere Schwämme ohne kratzige Seite, etwas Haushaltsessig (weißer Essig oder Essigessenz, mit Wasser verdünnt), warmes Wasser, ein Tuch zum Trocknen und optional eine alte Zahnbürste oder Wattestäbchen für Ecken und Kanten.

So bereitest du alles vor

Mische Essig mit warmem Wasser. Bei Essigessenz reicht ein Verhältnis von etwa 1:4 (Essenz zu Wasser); bei normalem Essig kannst du ihn auch pur verwenden oder leicht verdünnen. Tränke beide Schwämme gründlich in dieser Mischung, bis sie gut durchfeuchtet sind, aber nicht tropfen.

Schwämme platzieren und einwirken lassen

Schiebe die Waschmittelschublade vorsichtig heraus. Viele Schubladen haben hinten einen kleinen Hebel oder Knopf, mit dem du sie komplett entnehmen kannst – wenn das klappt, noch besser. Lege die getränkten Schwämme in die Fächer, in denen du normalerweise Pulver oder Weichspüler einfüllst. Der Clou: Die Schwämme halten den Essig genau dort, wo sich die Beläge festgefressen haben, ohne dass alles sofort wegfließt.

Lass das Ganze 30 bis 60 Minuten wirken. Bei besonders hartnäckigen Krusten kannst du die Einwirkzeit etwas verlängern oder die Schwämme zwischendurch erneut mit Essiglösung befeuchten.

Wischen, lösen, sauber

Nach der Einwirkzeit nimmst du die Schwämme heraus und nutzt sie direkt als Putzhelfer. Wische mit ihnen durch alle Fächer und über die Kanten. Der Schmutz ist nun aufgeweicht und lässt sich fast wie von selbst entfernen. Für Ecken oder schmale Ritzen hilft eine alte Zahnbürste oder ein Wattestäbchen, ebenfalls in die Essiglösung getaucht.

Spüle die Schublade anschließend mit warmem Wasser ab. Wenn sie herausnehmbar ist, halte sie einfach kurz unter den Wasserhahn. Wische zum Schluss alles gründlich trocken – sowohl die Schublade als auch den Schacht, in den sie eingeschoben wird. So verhinderst du neue Ablagerungen und beugst Schimmel vor.

Tipps gegen Gerüche und Beläge

Wenn deine Maschine schnell muffig riecht, lass nach der Reinigung die Tür und die Waschmittelschublade einen Spalt offen, damit alles gut austrocknen kann. Ein gelegentlicher heißer Waschgang (ohne Wäsche, mit etwas Waschmittel oder Maschinenreiniger) hilft ebenfalls, Biofilm und Rückstände im System zu reduzieren.

Verträglichkeit und Alternativen

Essig ist in der Regel für Kunststoffschubladen unkritisch. Vermeide aber konzentrierten Essig auf Aluminiumteilen. Wenn du unsicher bist, teste eine kleine Stelle. Alternativ kannst du eine Zitronensäurelösung verwenden (Herstellerhinweise beachten), die wirkt ebenfalls gut gegen Kalk. Bei sehr fetthaltigen Rückständen unterstützt eine Prise Natron auf dem feuchten Schwamm – aber nicht gleichzeitig mit Säure anwenden, sonst neutralisieren sich beide.

Wie oft wiederholen?

Je nach Nutzung und Wasserhärte empfiehlt sich eine kurze Reinigung alle vier bis sechs Wochen. Wenn du viel Flüssigwaschmittel oder Weichspüler nutzt, können sich Rückstände schneller bilden – dann lieber etwas häufiger drüberwischen. Kleine Routine, große Wirkung.

Fazit

Mit zwei Schwämmen und etwas Essig bekommst du die Waschmittelschublade im Handumdrehen wieder sauber – ohne stundenlanges Schrubben. Der Essig weicht Ablagerungen gezielt auf, die Schwämme halten die Lösung an Ort und Stelle und erledigen gleich den Putzjob. Probier’s aus: wenig Aufwand, spürbar frischer Geruch und eine Maschine, die wieder tipptopp aussieht.