Nach diesem Trick schälst du Eier in 1 Sekunde: Träufle das ins kochende Wasser!

Probleme beim Eierpellen? Probieren Sie diesen einfachen Trick

Machen Sie gelegentlich Eier für einen Salat, ein Brötchen oder einen Eiaufstrich, und sieht die Küche danach aus wie ein Schlachtfeld? Die Schale klebt, das Eiweiß reißt und übrig bleibt ein ramponiertes Ei. Frustrierend, denn das Auge isst mit. Gute Nachrichten: Mit einer kleinen Zugabe zum Kochwasser gleitet die Schale fast in einem Zug ab.

Eier sind gesünder, als Sie denken

Jahrelang hatten Eier wegen des Cholesterins einen schlechten Ruf, doch Forschung hat dieses Bild korrigiert. Eier passen gut in eine ausgewogene Ernährung und liefern hochwertige Proteine, B-Vitamine, Vitamin D, Selen und andere Mineralstoffe, die Ihr Körper gut gebrauchen kann. Die einzige wirkliche Hürde ist oft das Pellen: Wie bekommt man ein glattes Ergebnis, ohne halbe Eiweißstücke zu verlieren?

Der Zitronen-Hack: So funktioniert’s

Hobbyköchinnen und -köche entdeckten nach viel Ausprobieren eine überraschend einfache Lösung. Geben Sie beim Kochen ein paar Zitronenscheiben ins Wasser oder gießen Sie etwa einen Esslöffel Zitronensaft dazu. Die Säure der Zitrone verändert den pH-Wert, sodass das Häutchen unter der Schale weniger stark am Eiweiß haftet. Die Folge: Die Schale löst sich leicht und Sie behalten ein schönes, intaktes Ei ohne Verschwendung.

Zitrone im Haus? Prima. Keine frische Zitrone? Ein kleiner Schuss Saft aus der Flasche funktioniert ebenfalls gut. Geben Sie ihn dazu, sobald die Eier auf dem Herd stehen; mehr müssen Sie nicht tun.

So vermeiden Sie Risse beim Kochen

Legen Sie Eier niemals in bereits kochendes oder stark erhitztes Wasser. Durch den plötzlichen Temperaturwechsel können sie reißen. Beginnen Sie lieber mit kaltem Wasser, stellen Sie die Hitze auf mittlere Stufe und lassen Sie es langsam warm werden. Halten Sie es anschließend bei einem sanften, ruhigen Sieden. Wenn das Wasser zu heftig sprudelt, stoßen die Eier an Rand und Boden des Topfes, und es entstehen schnell Risse.

Kochzeiten: von weich bis fest

Zählen Sie die Zeit ab dem Moment, in dem das Wasser leise kocht. Dies sind praktische Richtwerte: – 3 bis 4 Minuten: ein wirklich weich gekochtes Ei mit flüssigem Eigelb. – Etwa 5 Minuten: ein cremig-geleeartiger Kern. – Rund 8 Minuten: Das Eiweiß ist vollständig gestockt und das Eigelb noch cremig. – 9 bis 10 Minuten: ideal für gefüllte Eier oder Salate, mit vollständig gestocktem Eigelb.

Nach dem Kochen: schnell herunterkühlen und clever pellen

Nehmen Sie den Topf genau rechtzeitig vom Herd und gießen Sie das heiße Wasser ab. Schrecken Sie die Eier sofort unter kaltem, fließendem Wasser ab oder legen Sie sie kurz in ein Eisbad. So stoppt der Garprozess, das Ei zieht sich leicht zusammen und die Schale löst sich noch einfacher. Klopfen Sie das Ei rundherum auf der Arbeitsplatte an, rollen Sie es sanft unter Ihrer Handfläche und beginnen Sie mit dem Pellen an der breiten Seite, wo die Luftkammer sitzt.

Woran erkennt man, dass ein Ei zu lange gekocht wurde?

Sehen Sie einen grau-grünen Rand um das Eigelb? Dann wurde das Ei zu lange gekocht. Das entsteht durch Oxidation von Schwefelverbindungen aus dem Eiweiß. Es ist weiterhin essbar, doch für die schönste Farbe und den besten Geschmack bleiben Sie besser innerhalb der angegebenen Kochzeiten und kühlen die Eier direkt herunter.

Noch ein hilfreicher Tipp

Sehr frische Eier lassen sich oft schwerer pellen als Eier, die ein paar Tage alt sind. Für das beste Ergebnis verwenden Sie daher bevorzugt Eier, die schon ein wenig im Kühlschrank gelegen haben. In Kombination mit einem Schuss Zitrone im Kochwasser erhalten Sie dann fast immer perfekt zu pellende Eier.

Kurz zusammengefasst

Mit etwas Zitrone im Kochwasser, sanftem Kochen und dem richtigen Timing pellen Sie Eier ohne Aufwand. So bleiben sie ganz, sehen gut aus und keine Eiweißstücke landen im Müll. Einfach, schnell und superpraktisch für jede Küche.