900 Jahre altes Buch aus dem Vatikan enthüllt den exakten Tag des Jüngsten Gerichts: Er kommt früher, als du denkst!

Ein vergessenes Manuskript aus den Tiefen des Vatikans

Tief in den Archiven des Vatikans soll eine alte Handschrift liegen, die seit Jahrhunderten die Fantasie beflügelt: die Prophezeiung der Päpste. Der Überlieferung nach wurde sie im 12. Jahrhundert vom irischen Bischof Sankt Malachias aufgezeichnet. Während einer Vision in Rom soll er 112 kurze, rätselhafte lateinische Mottos empfangen haben. Diese sollen jeweils auf zukünftige Päpste verweisen, beginnend mit Coelestin II. und weiterführend bis zu Papst Franziskus. Das Auffällige? Das Dokument scheint nicht nur die Reihenfolge der Pontifikate zu skizzieren, sondern auch einen Zeitpunkt zu markieren, an dem die Endzeit anbrechen würde. Und glaubt man den Anhängern dieses Manuskripts, ist das näher, als man vielleicht denkt.

Wer war Sankt Malachias, und was steht in diesen ‚Listen‘?

Sankt Malachias, ein irischer Kirchenreformer mit einem Ruf für Mystik und Visionen, soll während eines Besuchs in Rom seine bemerkenswerte Offenbarung empfangen haben. Anstelle klarer Namen notierte er kurze Beschreibungen – symbolische Wendungen, die auf subtile Weise Merkmale, Ereignisse oder die Herkunft zukünftiger Päpste andeuten sollten. Diesen vagen Stichwörtern wird im Nachhinein oft eine Bedeutung zugeschrieben, sodass sie zu jedem Pontifikat zu passen scheinen. Dennoch hält sich die faszinierende Idee, dass eine vorab festgelegte Reihe von Führern verzeichnet ist, mit einem letzten Motto, das in eine finale Krise mündet.

Die Uhr läuft auf 2027 zu

Der Kern der Sensation liegt in den Schlussszenen des Manuskripts. Darin soll stehen, dass die Heilige Römische Kirche schwere Verfolgungen erdulden muss, während eine Gestalt, die „Petrus der Römer“ genannt wird, die Führung übernimmt. Dieser Hirte nährt seine „Herde“ in einer Zeit von Katastrophen und Chaos. Danach, so heißt es, erwartet Rom – die mythische Stadt auf den sieben Hügeln – der Untergang. Erst anschließend tritt der „furchtbare Richter“ hervor, um über die Menschheit zu richten. Und nach Interpretationen der Liste soll sich dies alles um das Jahr 2027 abspielen. Genau dieses Datum schürt die Spannung und bringt Debatten darüber in Gang, was Kirche und Welt nun bevorstehen könnte.

Papst Franziskus und eine fragile Gesundheit

Diese Unruhe wird zusätzlich durch den Zustand von Papst Franziskus angefacht, der seit 2013 das Ruder in der Hand hält. Inzwischen 87 Jahre alt, kämpft er in den letzten Jahren mit Atemproblemen und wurde 2021 am Darm operiert. In den jüngsten Monaten lag er mehrfach für Untersuchungen und Behandlungen im Krankenhaus, unter anderem wegen einer Atemwegsinfektion. Obwohl er an seinen Aufgaben festhält und, wo möglich, öffentlich auftritt, muss er seinen Terminkalender regelmäßig anpassen. Diese Verletzlichkeit wirft Fragen nach Dauer und Zukunft seines Pontifikats auf – Fragen, die im Licht der vermeintlichen Endzeitprophezeiung nur noch lauter werden.

Parallelen zum biblischen Buch der Offenbarung

Die Bilder aus der Prophezeiung der Päpste fügen sich auffallend in die apokalyptische Sprache des biblischen Buches der Offenbarung, in dem die Wiederkehr Jesu und das Jüngste Gericht im Mittelpunkt stehen. Moderne Ausleger ziehen dabei Verbindungen zu heutigen Bedrohungen. Man denke an nukleare Eskalation, autonome Waffensysteme, Drohnen und Cyberkriegsführung – Technologien, die Szenarien zeichnen, in denen die Welt in kurzer Zeit kippen kann. Für viele macht gerade dieses Element die Prophezeiungen greifbar: Es wirkt plötzlich weniger wie ein mittelalterliches Märchen und mehr wie ein realistisches Schreckensszenario, das jetzt eintreten kann.

Mythos, Mysterium und eine Welt voller Unruhe

So alt das Manuskript auch sein mag, seine Anziehungskraft ist unbestreitbar. In einer Zeit geopolitischer Spannungen, von Klimabedrohungen und technologischen Sprüngen greifen Menschen zu Geschichten, die Ordnung oder Sinn versprechen. Die Prophezeiung der Päpste bietet genau das: einen Rahmen, in den sich Ereignisse einzufügen scheinen, mit einem klaren Ende in Sicht. Für die einen ist es eine Warnung, die man ernst nehmen sollte; für die anderen vor allem eine faszinierende Legende. Dass es weiter fasziniert, steht jedoch fest – zumal die Gesundheit von Papst Franziskus Gesprächsstoff bleibt und 2027 mit großen Schritten näher rückt.

Warum dich das nicht loslässt

Am Ende geht es um mehr als eine Reihe lateinischer Mottos. Es geht um die Frage, wie du in die Zukunft blickst: Siehst du einen zufälligen Ablauf von Ereignissen, oder glaubst du, dass es ein Muster gibt, das einst niedergeschrieben wurde und sich nun erfüllt? Welche Seite du auch wählst, die Geschichte um Sankt Malachias, „Petrus den Römer“ und das vermeintliche Datum des Gerichts fesselt die Aufmerksamkeit. Und genau deshalb bleibt dieses jahrhundertealte Mysterium, aus dem Schatten der vatikanischen Archive, immer wieder Gesprächsstoff.