Dicke, geschwollene Füße? Diese 5 Dinge können gegen Wassereinlagerungen helfen

Am Ende eines warmen Tages plötzlich Schwierigkeiten, deine Schuhe anzuziehen? Oder siehst du deutliche Abdrücke deiner Socken um die Knöchel? Geschwollene Füße und Knöchel kommen häufig vor und können sich ziemlich unangenehm anfühlen.

Eine solche Schwellung kann entstehen, wenn sich Flüssigkeit im Gewebe ansammelt. Das wird auch Ödem genannt. Langes Sitzen oder Stehen, warmes Wetter und salzreiches Essen können dabei eine Rolle spielen. Aber Wassereinlagerungen können auch andere Ursachen haben.

Zum Glück gibt es einige einfache Dinge, die du selbst ausprobieren kannst, wenn du gelegentlich unter leichten Schwellungen leidest.

1. Trinke ausreichend

Das klingt vielleicht seltsam: Wasser trinken, obwohl du gerade Wasser einlagerst. Dennoch ist es nicht sinnvoll, weniger zu trinken in der Hoffnung, dass deine Füße dadurch schlanker werden.

Sorge im Laufe des Tages für ausreichend Flüssigkeit und greife dabei vor allem zu Wasser. Gerade an warmen Tagen oder wenn du dich viel bewegst, ist ausreichendes Trinken wichtig.

2. Lege deine Beine etwas höher

Eines der einfachsten Dinge, die du ausprobieren kannst, ist, die Füße hochzulegen.

Lege dich zum Beispiel aufs Sofa und platziere ein paar Kissen unter die Unterschenkel, sodass deine Füße deutlich höher liegen. Das kann helfen, aufgestaute Flüssigkeit aus den Beinen leichter zurückströmen zu lassen.

Besonders nach einem langen Tag Stehen oder Sitzen kann das angenehm sein.

3. Bewege dich regelmäßig

Hast du einen Beruf, bei dem du stundenlang am Schreibtisch sitzt? Steh dann regelmäßig kurz auf.

Ein kurzer Spaziergang, die Fußgelenke bewegen oder ein paarmal auf die Zehenspitzen stellen aktiviert die Muskulatur in den Beinen. Diese Muskeln unterstützen den Rückfluss von Blut und Flüssigkeit.

Dafür musst du wirklich nicht gleich intensiv trainieren. Regelmäßig ein paar Minuten zu gehen kann schon hilfreich sein.

4. Achte einmal darauf, wie viel Salz du isst

Salz enthält Natrium, und das spielt eine wichtige Rolle beim Flüssigkeitshaushalt deines Körpers. Eine hohe Salzzufuhr kann bei manchen Menschen zur Wassereinlagerung beitragen.

Dabei geht es nicht nur um den Salzstreuer auf dem Tisch. Gerade Fertiggerichte, Snacks, Saucen, Wurstwaren und andere stark verarbeitete Produkte können ziemlich viel Salz enthalten.

Wer regelmäßig unter geschwollenen Füßen leidet, kann daher ein paar Tage lang besonders genau auf die Etiketten achten.

5. Ein kühles Fußbad kann angenehm sein

Bei warmem Wetter können sich die Füße ziemlich geschwollen und schwer anfühlen. Ein kühles oder lauwarmes Fußbad kann dann Linderung verschaffen.

Verwende lieber kein extrem kaltes Wasser. Ziel ist vor allem, den Füßen kurz Ruhe und Abkühlung zu gönnen.

Manche alten Hausmittel empfehlen Epsomsalz oder Apfelessig, um Flüssigkeit durch die Haut aus dem Körper zu ‚ziehen‘. Dafür gibt es keine gute Evidenz, also erwarte davon keine Wunder.

Wann solltest du aufmerksam werden?

Ab und zu etwas dickere Füße nach einem warmen Tag ist etwas anderes als eine plötzliche oder anhaltende Schwellung.

Wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt, wenn Füße oder Beine ohne ersichtlichen Grund stark anschwellen, wenn das Problem immer wiederkehrt oder wenn nur ein Bein plötzlich dick wird. Auch eine Schwellung in Kombination mit Schmerzen, Rötung, Atemnot oder Brustschmerzen sollte ärztlich abgeklärt werden.

Verwende auch nicht einfach harntreibende Mittel oder Nahrungsergänzungsmittel, um das Problem zu lösen, ohne zu wissen, woher die Schwellung kommt.