Bei Temu oder Shein bestellen? So viel mehr zahlst du ab heute für dein Paket!

Wer ab dem 2. Juli eine Bestellung bei beliebten Webshops wie Temu, Shein oder anderen Anbietern außerhalb der Europäischen Union aufgibt, muss mit zusätzlichen Kosten rechnen. Die neuen europäischen Regeln sind am 1. Juli in Kraft getreten, wodurch du nun mindestens 3 Euro extra pro Produktkategorie in deiner Bestellung zahlst.

Neue Zusatzgebühr für günstige Pakete

Die neue Maßnahme gilt für Pakete mit einem Wert bis 150 Euro, die von außerhalb der Europäischen Union versendet werden.

Der Zuschlag beträgt 3 Euro pro Produktkategorie. Bestellst du beispielsweise ein T-Shirt, eine Handyhülle und ein Ladegerät in einer Bestellung? Dann kann die zusätzliche Abgabe bis auf 9 Euro steigen. Auf diesen Betrag muss außerdem noch Mehrwertsteuer gezahlt werden.

Warum führt die EU diese Maßnahme ein?

Nach Angaben der Europäischen Union gelangen jährlich Millionen günstiger Pakete nach Europa, ohne dass darauf immer die richtigen Steuern gezahlt werden. Zudem gibt es Bedenken hinsichtlich der Sicherheit mancher Produkte, die über ausländische Webshops verkauft werden.

Mit den neuen Regeln will Brüssel für ein faireres Wettbewerbsumfeld zwischen europäischen Händlern und ausländischen Anbietern sorgen.

Paket kann zurückgehalten werden

In manchen Fällen können die zusätzlichen Kosten auch zu Verzögerungen führen. Wenn ein Webshop die Abgabe und die Mehrwertsteuer nicht im Voraus abrechnet, kann der Paketdienst das Paket zurückhalten, bis die Zollabfertigungskosten bezahlt sind.

Dadurch kann die Lieferung länger dauern, als viele Kunden es gewohnt sind.

Vor allem Temu und Shein beliebt

Die Maßnahme trifft vor allem Verbraucher, die regelmäßig bei Webshops wie Temu, Shein und anderen Anbietern außerhalb der Europäischen Union bestellen. Gerade diese Shops sind in den vergangenen Jahren wegen ihrer niedrigen Preise enorm beliebt geworden.

Durch die neue Abgabe können diese Schnäppchen nun deutlich weniger günstig ausfallen.

Bis 2028

Die Europäische Union hat angegeben, dass die befristete Regelung vorläufig bis 1. Juli 2028 gilt. Bis dahin müssen Verbraucher mit den zusätzlichen Kosten rechnen, wenn sie günstige Produkte bei Webshops außerhalb der EU bestellen.

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