Vier Fehler beim Entlüften der Heizung – und wie du sie vermeidest
Du hast bestimmt in jeder Wohnung einen oder mehrere Heizkörper. Aber mal ehrlich: Wann hast du sie zuletzt entlüftet? Genau das solltest du in regelmäßigen Abständen tun. Denn wenn du die Luft aus dem System holst, holst du nicht nur mehr Wärme heraus – du senkst gleichzeitig deine Heizkosten. Klingt unspektakulär, bringt aber richtig was.
Warum sich Luft sammelt – und woran du es erkennst
Mit der Zeit gelangt immer wieder Luft ins Heizsystem. Das ist völlig normal, aber leider auch nervig: Die Luftpolster blockieren die Zirkulation des Heizwassers. Die Folge? Der Heizkörper bleibt an einigen Stellen kalt, braucht ewig, um warm zu werden oder macht beim Einschalten diese typischen Gluckergeräusche. Genau dann ist es Zeit, aktiv zu werden und zu entlüften.
Fehler 1: Entlüften aufschieben
Was viele unterschätzen: Je länger du wartest, desto mehr Luft kann sich ansammeln – und desto schlechter arbeitet die Heizung. Wenn du das Thema immer wieder verdrängst, zahlst du im Zweifel drauf, weil du mehr Energie brauchst, um die gleiche Wärme zu bekommen.

Fehler 2: Warnsignale ignorieren
Gluckern, ungleichmäßig warme Heizkörper, dauerhaft lauwarme Räume – das sind keine „wird schon“-Anzeichen, sondern klare Hinweise. Je früher du reagierst, desto schneller ist alles wieder im Lot. Also nicht abwarten, bis der Winter auf Hochtouren läuft, sondern direkt handeln.
Fehler 3: Ohne Plan loslegen
Entlüften ist kein Hexenwerk, aber es braucht eine sinnvolle Reihenfolge. Einfach irgendwo anfangen führt oft dazu, dass du Luft nur im System hin und her schiebst. Stattdessen macht es einen Unterschied, in welcher Abfolge du die Heizkörper angehst. Mit etwas System klappt das deutlich besser und du bist schneller fertig.
Fehler 4: Gleich den Profi rufen
Natürlich gibt es Fälle, in denen Fachleute ranmüssen. Aber das reine Entlüften bekommst du in der Regel selbst hin – ohne teure Anfahrt und Arbeitszeit. Mit einer ruhigen Hand und einer klaren Schritt-für-Schritt-Vorgehensweise sparst du dir bares Geld.
Die richtige Reihenfolge macht’s
Damit das Entlüften wirklich Wirkung zeigt, brauchst du eine klare Abfolge. Ich setze auf einen strukturierten Ablauf, der Schritt für Schritt erklärt, worauf du achten solltest. So vermeidest du, dass du die Luft wieder ins System zurückdrückst oder Stellen übersiehst. Ein geordneter Plan spart Zeit, Nerven und am Ende Energie.
Was du davon hast
Wenn die Luft raus ist, verteilt sich die Wärme wieder sauber und gleichmäßig. Deine Heizkörper werden schneller warm, der Komfort steigt – und die Nebenkosten sinken. Gerade in der Heizsaison merkst du den Unterschied deutlich. Außerdem ist das Ganze eine Sache von wenigen Minuten pro Heizkörper, wenn du einmal weißt, wie du vorgehst.
Schritt für Schritt statt Rätselraten
Statt planlos zu drehen, lohnt sich eine klare Anleitung: Wo fängst du an, wie arbeitest du dich durch die Wohnung, und woran erkennst du, dass genug Luft entwichen ist? Eine ruhige, nachvollziehbare Vorgehensweise sorgt dafür, dass du nicht mehrfach nachbessern musst. Und ja, das bekommst du ohne Werkzeugschlacht und ohne Vorwissen hin.
Selbst machen und Geld sparen
Das Beste daran: Du brauchst keinen Klempnertermin und keine Spezialkenntnisse. Wenn du das Thema einmal angehst, kannst du es zukünftig jedes Jahr wiederholen – schnell, günstig und unabhängig. Probier es aus, du wirst überrascht sein, wie viel Unterschied so eine kleine Maßnahme macht.
Hinweis zu Sicherheit und Verantwortung
Alle Informationen hier sind nach bestem Wissen zusammengestellt, aber ohne Gewähr auf Vollständigkeit oder Aktualität. Du handelst eigenverantwortlich. Achte auf grundlegende Sicherheitsregeln, trage bei Bedarf Schutzkleidung und brich ab, wenn du unsicher bist. Bei komplexeren Problemen oder wenn etwas ungewöhnlich erscheint, hol dir professionelle Unterstützung.



