Wenn du das auf die Fensterbank legst, sind deine Fenster innerhalb von 1 Stunde trocken (GENIAL für den Winter)

Trockene Fensterscheiben ohne Aufwand: So hältst du sie den ganzen Winter beschlagfrei

Wirst du morgens von nassen Scheiben auf der Innenseite begrüßt? Du bist nicht allein. In vielen Häusern schlägt sich im Winter Feuchtigkeit auf dem Glas nieder und es bilden sich Tropfen auf der Fensterbank. Das sieht nicht nur unschön aus, es kann auch Schimmel, muffigen Geruch und Schäden an den Rahmen verursachen. Zum Glück lässt sich das mit ein paar einfachen Tricks blitzschnell eindämmen.

Die schnelle Lösung: Stell einen natürlichen Feuchtigkeitsfresser auf die Fensterbank

Du musst keine teuren Geräte kaufen. Mit Dingen, die du wahrscheinlich ohnehin zu Hause hast, ziehst du überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft. Gib sie in ein Schälchen auf die Fensterbank, und du siehst den Unterschied innerhalb einer Stunde. Tipp: Verteile mehrere Schälchen an den Fenstern, an denen du die meiste Kondensation siehst.

Was funktioniert gut als natürlicher Feuchtigkeitsabsorber?

Kochsalz ist ein Klassiker. Gib eine Schicht Salz in eine flache Schale und stelle sie auf die Fensterbank. Salz zieht schnell Wasser aus der Luft und steht oft fertigen Feuchtigkeitsfressern in nichts nach. Rühre es gelegentlich um und ersetze es, sobald es klumpt oder gesättigt ist.

Silikagel-Kügelchen sind noch stärker. Die kennst du aus den kleinen Tütchen in Schuhkartons, oder du kannst eine kleine Menge kaufen (oder Silica-Katzenstreu verwenden). Das „glasige“, weiße Material saugt Feuchtigkeit auf, und du brauchst nur wenig davon. Fülle es in ein atmungsaktives Säckchen oder in eine Schale mit einem Stück Küchenpapier oben drauf.

Reis funktioniert überraschend gut und ist spottbillig. Streue eine Handvoll in eine flache Schale und stelle sie ans Fenster. Gerade nachts merkst du schnell einen Unterschied; oft ist die Kondensation am nächsten Morgen schon deutlich geringer. Ersetze den Reis, sobald er feucht oder klebrig wird.

Wichtig: Egal, was du verwendest, wechsle oder trockne die Füllungen alle 7 bis 10 Tage. Wenn sie gesättigt sind, nehmen sie keine Feuchtigkeit mehr auf, und der Trick wirkt nicht mehr.

Warum beschlagen Fenster im Winter überhaupt?

Es dreht sich alles um Temperaturunterschiede und Feuchtigkeit. Warme, feuchte Innenluft trifft auf das kalte Glas und kühlt dort ab. Der Wasserdampf schlägt sich als Tröpfchen nieder: Kondenswasser. Das passiert besonders schnell, wenn du Wäsche drinnen trocknest, wenig lüftest, ohne Abzug kochst oder duschst oder die Heizung hochdrehst, während die feuchte Luft nicht entweichen kann.

Lässt du die Tropfen auf der Fensterbank stehen, hat Schimmel leichtes Spiel. Zuerst siehst du kleine schwarze Punkte in den Ecken, danach folgen ein muffiger Geruch und schließlich beschädigte Silikonfugen oder Holzrahmen.

Anti-Beschlag-Trick mit Spülmittel: eine dünne Schutzschicht

Ein Favorit von Fensterputzern: Erzeuge eine Anti-Beschlag-Barriere mit normalem Spülmittel. Fülle eine Schüssel mit heißem Wasser und gib ein paar Tropfen Spülmittel dazu. Tauche ein weiches Tuch hinein, wringe es gut aus und reibe die Scheibe damit ein. Wische zum Schluss alles mit einem sauberen, trockenen Tuch trocken, damit keine Schlieren zurückbleiben.

Das Spülmittel hinterlässt einen hauchdünnen Film auf dem Glas. Dadurch perlt Feuchtigkeit nicht sofort auf der Oberfläche, sondern bleibt fern. Praktisch beim Kochen, Duschen oder wenn du Wäsche aufhängst. Dieser Effekt hält meist etwa zwei bis drei Wochen an; wiederhole die Behandlung danach.

Zusätzliche Tipps, um Feuchtigkeit auf Fenstern zu vermeiden

Lüfte kurz, aber kräftig: Öffne zwei- bis dreimal täglich für fünf bis zehn Minuten gegenüberliegende Fenster. So erneuerst du die Luft, ohne das Haus auskühlen zu lassen.

Zieh Vorhänge oder Lamellen von der Heizung weg, damit die warme Luft am Glas entlangströmen kann und die Scheibe weniger auskühlt.

Trockne nach Möglichkeit keine Wäsche im Schlafzimmer. Wenn es nicht anders geht, kippe ein Fenster oder nutze die mechanische Lüftung.

Nutze in Küche und Bad immer die Entlüftung. Lass den Ventilator nach dem Kochen oder Duschen noch eine Weile nachlaufen, damit die Feuchtigkeit wirklich abziehen kann.

Mit diesen einfachen Schritten – ein paar Schälchen mit absorbierendem Material und dem Spülmittel-Trick – hältst du deine Scheiben klar und trocken und gibst Schimmel und Feuchtigkeit keine Chance. Aktualisiere deine Routine jede Woche kurz, dann kommst du den ganzen Winter ohne nasse Fenster durch.