Niederländische Touristen haben in der italienischen Küstenstadt Agropoli eingegriffen, nachdem sie sahen, wie ein Mann seinen Hund auf der Straße schwer misshandelte. Laut italienischen Medien versuchte der Besitzer das Hündchen sogar zu ersticken, indem er seinen Fuß auf den Nacken des Hundes drückte. Dank des schnellen Eingreifens von Passanten ist das Tier inzwischen in Sicherheit.
Touristen greifen sofort ein
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag in Agropoli an der Westküste Italiens. Niederländische Urlauber sahen, wie der Besitzer grob mit seinem Hund umging, und beschlossen, sofort einzugreifen.
Gemeinsam mit einigen italienischen Jugendlichen konnten sie den Mann aufhalten. Anschließend wurde die Polizei eingeschaltet und Anzeige wegen Tiermisshandlung erstattet.

Erneut misshandelt
Laut der Tierschützerin Ilaria Procida durfte der Besitzer das Hündchen nach der ersten Meldung am nächsten Morgen wieder mitnehmen. Kurz darauf kam es erneut zu Misshandlungen.
Procida wurde gewarnt und traf den Mann erneut mit dem Hündchen an. Ihren Angaben zufolge schlug er das Tier und zwang es sogar, Red Bull zu trinken.
Daraufhin wurde erneut die Polizei eingeschaltet.
Mann festgenommen
Diesmal wurde der Besitzer festgenommen. Laut italienischen Medien leistete er bei seiner Festnahme Widerstand und soll sogar die Tierschützerin angegriffen haben.
Das Hündchen, das Shura heißt, wurde anschließend von den Behörden beschlagnahmt und an einem sicheren Ort untergebracht. Das Tier wird von einem Tierarzt untersucht, um festzustellen, ob es Verletzungen erlitten hat.
Mögliches neues Zuhause
Für Shura scheint die Geschichte dennoch eine positive Wendung zu nehmen. Die niederländischen Touristen, die als Erste eingegriffen hatten, haben erklärt, dass sie das Hündchen gern adoptieren möchten.
Ob das tatsächlich möglich ist, hängt von der weiteren rechtlichen Abwicklung des Falls ab.
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(Quelle des Artikels: Hart van Nederland)



